Was ist ein Backup und warum ist es wichtig? 2.0


Fast alles ist heute so schön digital und so schön einfach. Fotos haben wir auf dem Handy statt im Fotoalbum. MP3-Songs haben die Plattensammlung ersetzt, statt Briefen verschicken wir E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Dokumente als PDF. Alles sind digitale Daten. Das ist sehr praktisch, aber auch gefährlich. Ein kleiner Sturz, ein paar Tropfen Wasser oder die flinken Finger eines Kindes können in Sekunden Alles vernichten. Die Daten sind ja nur auf dem Gerät gespeichert und geht es dem Gerät schlecht, leiden auch die Daten – außer man hat ein Backup!

Ein „Backup“ ist eine Sicherungskopie, die im schlimmsten Fall alles für Sie aufbewahrt. Egal ob sie die Daten auf eine Festplatte kopieren, oder in die Cloud schieben: Alles ist besser als Nichts! Am sichersten sind mindestens 2 Kopien auf 2 Festplatten. Das zweites Backup bringen Sie zu Freunden oder Verwandten denen Sie vertrauen. Dann sind die Sachen sogar noch da, wenn es einen größeren Schaden durch Feuer oder Überschwemmung gab.

Dank digitaler Technik geht so eine Kopie auch ziemlich einfach. Aber: Es muss gemacht werden. Die häufigste Backup-Strategie ist leider „ich mach das dann mal“, ohne dass was passiert. Diese Strategie ist natürlich völlig wertlos. Darum war am 31.03.2026 auch wieder der weltweite Backup-Tag, um daran zu Erinnern. Sie haben ihn verpasst? Kein Problem – das Backup von Heute ist noch wertvoller, denn da sind auch die Fotos von Ostern mit dabei.

Maik Sandmüller, Fachinformatiker und Sachverständiger für Datenschutz

Dieser Beitrag gehört zur Kolumne „Computerprobleme“, die regelmässig im Unstrut-Echo erscheint.

Es handelt sich um die Version 2.0 – eine aktualisierte Version zum Original vom 08. Oktober 2026.

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